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Fränkische Kerwa


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Kirchweih in Franken

Wir Franken sind berühmt für unsere zahlreichen Kirchweihen. Sie sind überall einer der großen Höhepunkte im Festtagskalender - daran hat sich im Lauf der Jahrhunderte nichts geändert. Gefeiert wurde dabei ursprünglich die Einweihung einer Kirche oder der Namenstag des Heiligen, dem die Dorfkirche geweiht ist.

Brauchtum gehört vielerorts auch noch dazu. Das Aus- und Eingraben der Kirchweih durch die "Kerwabumm", zum Beispiel, das Aufstellen des Kirchweihbaumes oder den "Betzen" austanzen. Lassen Sie sich überraschen. Nur eines vorneweg: Es geht dabei eigentlich immer feucht-fröhlich zu.

Natürlich dauert die Kirchweih nicht nur einen (Sonn-) Tag. Oft wird donnerstags ausgegraben und das berühmte "Krenfleisch" (Fleisch mit Meerrettichsoße und Klößen) kommt auf den Tisch. Ab Freitag gibt es frische, bodenständige Gerichte vom Schwein: Blut- und Leberwürste, Presssack, Schlachtplatte, Schweinebraten und "Schäuferla". Dazu wird frisches Fassbier aus einer der 71 Brauereien (wir haben die weltweit größte Dichte an Brauereien) serviert und nach dem Essen ein kleiner "Kurzer", von einer der über 200 Brennereien der Region.

Zum Kaffee gibt es bei uns die "Küchla", das wohlschmeckende fränkische Gebäck. Kennen sie den Unterschied zwischen katholischen und evangelischen Küchla? Die "Katholischen" sind rund, die "Evangelischen" eckig und sie schmecken auch unterschiedlich.

Samstags und sonntags wird gefeiert was das Zeug hält; im Dorfgasthaus, im Festzelt, im Vereinshaus, bis tief in die Nacht. Mit Blas- und Rockmusik, mit Festumzug, Schaustellerbetrieb, Markt und viel guter Laune.
Montags ist "Nachkerwa" und am Dienstag wird die Kirchweih wieder eingegraben.