Aktivitäten Fränkische Braukultur Fränkische Brauereien Fränkische Feste Fränkische Kerwa Fränkische Keller Braugruppen Biersorten Bierwissen BierLiteratur Bierlustig Museen Rund ums Bier Kompendium Brauen und Zoll Junkersdorf Termine Werden Sie Mitglied VFFB - Intern
Startseite Fränkische Feste Sandkerwa

Fränkische Feste


Annafest Bergkirchweih Kiliani Volksfest Korbmarkt Kreuzbergfest Kulmbacher Bierwoche Nürnberger Volksfest Michaeliskirchweih Ochsenfurter Bratwurstfest Poculatorfest Sandkerwa Schlappentag Walberlafest

Umfragen Gästebuch Impressum Kontakt Links Partner

Sandkerwa

62. Sandkerwa in Bamberg
Die Sandkerwa® ist das traditionelle Bamberger Volksfest, das jedes Jahr in der letzten Augustwoche mitten in der historischen und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt – genauer gesagt im "Sand", also rund um die Sandstraße – stattfindet.

Sie ist eigentlich eine ganz normale Kirchweih (Kirmes, Kerwe) aber inzwischen ist daraus das größte Volksfest Bambergs geworden, mit einer hohen Bekanntheit in ganz Franken.

Dieses Jahr wird die Sandkerwa 60 Jahre alt. Zur Feier ist dann voraussichtlich die Sandkerwa anstatt 5 Tage eine ganze Woche, nämlich vom:
23. bis 27. August 2012

Höhepunkt der Sandkerwa ist das historische Fischerstechen der Bamberger Schiffer- und Fischerzunft vor der Kulisse Klein-Venedigs, des ehemaligen Fischerviertels an der Regnitz. Das Stechen diente bereits seit dem 15. Jahrhundert der Belustigung des Fürstbischofs und der Bevölkerung. Den Abschluss bildet am Montag um 22 Uhr ein großes Feuerwerk. Der wichtigste Anziehungspunkt des Volksfestes sind allerdings die vielen Bierstände, die Bier aus Bamberg und seinem Umland ausschenken.

Täglich findet Livemusik statt, es gibt Rundfahrten auf der Regnitz und einen Vergnügungspark.


Die Geschichte der Sandkerwa
Das Kirchweihfest war ursprünglich ein kirchlicher Feiertag, der an die Weihe des Gotteshauses durch den Bischof erinnern sollte. Mit der Sandkerwa feiern die Bamberger den Weihetag der Sankt Elisabethenkirche im Sand, dem ältesten Bürgerviertel Bambergs. Einen Hinweis auf das erste Kirchweihfest "im Sand" findet sich in einer Rechnung aus dem Jahre 1531. Wie lange diese Kirchweih gefeiert wurde, ist unklar. Die Kirchweihtradition verlor sich im Laufe der Jahre.

Erst 1951 hat ein Bürgerverein die Idee der Kirchweihfeier wieder aufgegriffen. Eine echte "Pfundskerwa" wollten die Gründerväter veranstalten. Sie sollte wieder Leben ins Stadtviertel bringen. Das gelang: Schon bei der Premiere herrschte in den engen Gassen der Altstadt unter dem Domberg Hochbetrieb. Seitdem ist das Wochenende um den Bartholomäus-Tag am 24. August in jedem Bamberger Kalender rot angestrichen.